Pressemitteilung: AfD Hessen wird 4 Jahre alt

Heute vor 4 Jahren wurde der Landesverband Hessen der AfD in Frankfurt gegründet. Zum 5. Mai hatte eine Gründergruppe zur Mitgliederversammlung in das „Palais Thurn & Taxis“ in der Großen Eschenheimer Straße eingeladen. Es gab in Hessen zu dieser Zeit bereits rund 1.500 Mitglieder, die in Berlin beim Bundesverband eingetreten waren. Von diesen waren 308 zum Gründungsparteitag erschienen, also etwas mehr als 20 Prozent.

Mit Begeisterung wurde die Grußrede von Dr. Konrad Adam aufgenommen, einer der damaligen drei Bundessprecher. Er ließ sogleich die Beteiligung der Hessen an der Bundestagswahl und an der zeitgleich durchgeführten hessischen Landtagswahl im September 2013 akklamieren. Es wurden eine Satzung, eine Geschäftsordnung eine Finanz- und Beitragsordnung beraten und in den meisten Passagen einstimmig angenommen. Markant war damals wie heute, die Festlegung einer Dreierspitze, wie sie auch in Berlin für die Bundespartei beschlossen worden war. Sie sollte Kollegialität symbolisieren und die Fixierung auf eine Führungsfigur, wie typischerweise bei den „Altparteien“, vermeiden. Von den damals gewählten drei Gründungssprechern ist heute nur noch einer in der Partei, Albrecht Glaser, der mit 75 % der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt worden war.

Bereits 4 Wochen später, am 08.06.2013, wurde der nächste Landesparteitag in Kassel durchgeführt, um eine Landesliste für die Bundestagswahl aufzustellen. Und eine Woche danach folgte bereits die Aufstellung der Liste zur Landtagswahl in Gießen. Organisatorische, logistische, juristische und finanzielle Probleme waren zu lösen, die sich vorher niemand vorstellen konnte. Wir hatten kein Geld und waren ein kleiner Haufen von Aktivisten. Aber wir hatten Leidenschaft und ein großes Ziel vor Augen: Die große Kurskorrektur einer verfahrenen Politik. Die europäische Schuldenkrise hatte bewiesen, was Fachleute schon viele Jahre zuvor prophezeit hatten: Die Einheitswährung für völlig unterschiedliche Volkswirtschaften kann nicht funktionieren. Und der Versuch, über eine Einheitswährung einen europäischen Einheitsstaat herzustellen, musste scheitern. Dies alles war damals und ist noch heute richtig. Wir Hessen fuhren in der BT-Wahl mit 5,6 % das beste westdeutsche Ergebnis innerhalb der AfD ein.

Zum europäischen Versagen in Wirtschaft und Währung ist inzwischen die Migrationskrise hinzugekommen, ebenfalls eine Folge des Totalversagens der Europäischen Union. Das Asyl- und Flüchtlingsrecht hat die EU in Lissabon an sich gezogen und danach den Fehler des Grundgesetzes wiederholt. Sie räumt allen Menschen weltweit ein Asylrecht in Europa ein, sofern sie verfolgt werden. Und ein Grenzregime, das den Nationalstaaten ebenfalls entzogen wurde, konnte und kann die EU nicht wirkungsvoll ausüben. Eine Änderung hierbei ist nicht in Sicht, obwohl weitere Invasionen bevorstehen. Die Aufgaben der AfD sind daher noch größer geworden und noch immer steht sie in Deutschland als einzige Partei für Realpolitik und damit für die Wiederherstellung von demokratischen Nationalstaaten, welche allein dazu berufen und in der Lage sind, ihren Bürgern Schutz, Wohlstand und Souveränität zu garantieren. Dafür müssen und wollen wir kämpfen!

Albrecht Glaser
Sprecher AfD Landesverband Hessen

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